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Tierschutz in der Geflügelhaltung
(BTK Berlin) Aufgrund der aktuellen Diskussion um die Zustände rund um den deutschen Geflügelkonzern PHW (Marke „Wiesenhof“) fordern die Bundestierärztekammer e.V. (BTK) und der Bundesverband der beamteten Tierärzte e.V. (BbT), bundeseinheitliche Vorgaben nicht nur für die Haltung von Masthühnern, sondern auch für Puten, Enten und Elterntiere von Masthühnern und Legehennen zu schaffen. Entsprechende Vorschriften sollten in die
Tierschutznutztierhaltungsverordnung aufgenommen werden.
Katzenelend verhindern – Katzen rechtzeitig kastrieren
(BTK Berlin) Die Bundestierärztekammer (BTK) erinnert alle Katzenhalter in Deutschland daran, ihre Tiere vor dem ersten Freilauf kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Dadurch werde unnötiges Elend vermieden. Der Verantwortung gegenüber ungewolltem Nachwuchs sollten sich gerade auch die Katerhalter stellen.
Tierschutz – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!
Bundestierärztekammer lobt Bundesministerin Aigner
(BTK Berlin) „Der Vorstoß unserer Bundesministerin ist ein Schritt in die richtige Richtung“, lobt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer, die Ankündigungen aus dem Hause von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vom Wochenende. „Wir Tierärzte stehen hinter Ihnen Frau Ministerin Aigner! Wir erneuern unser Angebot zur konstruktiven fachlichen Mitarbeit bei der Lösung von Tierschutzproblemen in der Nutztierhaltung. In Verbindung mit systematischer tierärztlicher Bestandsbetreuung wird der Tierschutz wesentlich zur Verbesserung der Tiergesundheit und damit zur Optimierung des Betriebsergebnisses beitragen.“
Gesundheit schenken!
Achtung bei spontanen Tierkäufen
(BTK Berlin) Die Anschaffung eines Haustieres muss gut überlegt werden. Der Tierfreund sollte sich aber nicht nur über die Tierart informieren, die er gerne halten möchte, sondern auch über die Rasse. Dabei sollte gerade das Thema Gesundheit in die Überlegungen mit einbezogen werden. Es gibt beispielsweise Rassen bei Hunden und Katzen, die eine so extreme Ausprägung von Körpermerkmalen aufweisen, dass die Tiere gesundheitliche Probleme bekommen können.
BSE ist keine Bedrohung mehr
Tierärzte erfolgreich im Verbraucherschutz
(BTK Berlin) Die Bovine spongiforme Enzephalopathie (BSE), auch „Rinderwahnsinn“ genannt, ist eine Tierkrankheit, die in Deutschland vor zehn Jahren, am 26. November 2000, erstmals amtlich bei einem in Deutschland geborenen Rind bestätigt wurde. Als sofortige Konsequenz wurden Kontrollen und Maßnahmen drastisch verschärft und ausgeweitet, um Menschen und Tiere vor einer Erkrankung zu schützen. Die Tierärzte sorgten durch die Umsetzung der scharfen Sicherheitsmaßnahmen maßgeblich dafür, dass potentiell gefährliche Materialien zuverlässig aus der Lebensmittelkette herausgenommen wurden. Damals kam der Verdacht auf, dass BSE über den Verzehr von Lebensmitteln eine bei jungen Menschen auftretende tödliche Variante der Creuzfeld Jakob-Krankheit (vCJD) auslösen kann.
Tierärzte sichern Verbraucherschutz
Neue Antibiotika-Leitliniee erschienen
(BTK Berlin) Tierärzte tragen eine große Verantwortung im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Sie begleiten und überwachen die gesamte Lebensmittelkette tierischen Ursprungs, von der Geburt der Nutztiere bis zur Abgabe der von ihnen stammenden Lebensmittel an die Verbraucher. Im Bewusstsein dieser Verantwortung hat die Bundestierärztekammer im Oktober 2010 gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Tierarzneimittel (AGTAM) der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz, die überarbeitete Leitlinie für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln (Antibiotika-Leitlinie) veröffentlicht. Von den Experten der Bundestierärztekammer wurden jetzt die allgemeinen Grundsätze anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet und zusätzlich tierartspezifische Leitlinien entwickelt.
Schenkelbrand beim Pferd tierschutzwidrig
Bundestierärztekammer begrüßt Initiative des Bundesrates
(BTK/Berlin) Die Bundestierärztekammer begrüßt den Beschluss des Bundesrates die Bundesregierung zu einer Gesetzesinitiative zum Verbot des Schenkelbrandes beim Pferd aufzufordern. Das ist ein konsequenter Schritt in die richtige Richtung. Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer, lobt diese Initiative von Ilse Aigner, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Tierärzte fordern mehr Tierschutz in der Nutztierhaltung
(BTK Berlin) Anlässlich des Welt-Tierschutztages am 4. Oktober fordert die Bundestierärztekammer (BTK) mehr Tierschutz bei Nutztieren. Die Haltungsbedingungen müssen an die Bedürfnisse der Tier angepasst werden und nicht die Tiere an die Haltungsbedingungen. Tierschutz ist eine wichtige Grundlage für die Gesundheit der Nutztiere: Schmerzen, Schäden und Leiden verhindern das Wohlbefinden der Tiere, verringern ihre Leistung und erhöhen die Sterblichkeit der Tiere. Gut aus- und fortgebildete, fortschrittliche Landwirte beweisen immer wieder, dass auch bei Intensivtierhaltung, in Verbindung mit systematischer tierärztlicher Bestandsbetreuung, der Tierschutz wesentlich zur Verbesserung der Tiergesundheit und damit zur Optimierung des Betriebsergebnisses beiträgt.
Tollwutimpfung bleibt wichtig!
Erfolg für den Tierschutz: Handelsverbot mit Robbenprodukten
(BTK Berlin) Die Bundestierärztekammer begrüßt die Entscheidung der Europäischen Union den Handel mit Robbenerzeugnissen ab dem 20. August 2010 zu verbieten. „Die bei der kommerziellen Robbenjagd überwiegend angewandten Tötungsmethoden sind unter Tierschutzgesichtspunkten inakzeptabel“ erläutert Prof. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer, den Standpunkt der Tierärzte.
Aufgepasst bei Urlaubsmitbringseln
Eingeführte Lebensmittel können Tierseuchen einschleppen.
(BTK Berlin) In vielen Ländern außerhalb Europas sind immer noch Tierseuchen heimisch, die in Deutschland schon längst ausgerottet oder seit längerer Zeit nicht mehr aufgetreten sind. Um das Einschleppen von Tierseuchen in die EU zu vermeiden, ist das Mitbringen von Fleisch und Milch sowie von daraus hergestellten Erzeugnissen aus Drittländern grundsätzlich nicht erlaubt. Darauf weist die Bundestierärztekammer (BTK) hin.
Tiere im Sommer - Hitzetipps
Die heiße Jahreszeit ist angebrochen – Juli bis Ende August. Was für uns Freibadsaison und Eis-Schlecken erwarten lässt, kann für unsere Haustiere Stress, Leiden Hitzschlag und Lebensgefahr bedeuten. Damit auch für ihr Tier der Sommer erträglich wird, hier einige Ratschläge für Tierhalter.
Die Bundestierärztekammer empfiehlt:
Brandzeichen bei Fohlen überflüssig
Seit Einführung des Chippens nur noch Werbebrand
Seit einem Jahr ist die neue Verordnung zur Kennzeichnung von Pferden in Kraft, nach der alle neugeborenen Fohlen mit einem Transponder gekennzeichnet werden müssen. Obwohl „Chippen“ zur Identifizierung der Tiere Pflicht ist, wird der Heißbrand von den Pferdezuchtverbänden weiter zusätzlich durchgeführt. Dieser „Marken“-Heißbrand ist aus Sicht der Bundestierärztekammer aus tierschutzrechtlichen Gründen nicht mehr zu vertreten, da der ursprüngliche Sinn der Kennzeichnung des Pferdes und nicht dem Werbezweck diente.
Tiere bei Hitze nicht im Auto lassen
Gefahr der Überhitzung bei Hunden
Die Bundestierärztekammer appelliert an Hundehalter mit ihrem Tier nicht in der Mittagshitze spazieren zu gehen, denn besonders Hunde mit langem oder dichtem Fell sind anfällig für Überhitzung. Bei Hitze kann das Tier seine Körperwärme durch das lange oder dichte Fell schlechter nach außen abgeben. Ein Hitzestau kann zum plötzlichen Tod des Tieres führen. An heißen Sommertagen sollten Spaziergänge nur morgens und abends gemacht werden.
Bundestierärztekammer fordert Gütesiegel Tierschutz
(BTK Berlin) Die Bundestierärztekammer regt einen runden Tisch mit Vertretern aus Politik, Landwirtschaft, Fleischindustrie und der Tierärzteschaft an, um ihrer Forderung nach einem Gütesiegel Tierschutz, ähnlich dem Biosiegel, Nachdruck zu verleihen. „Tierschutz sollte eigenständiges Qualitätsmerkmal guter Lebensmittel sein“, so Professor Dr. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
Bundestierärztekammer ab sofort in Berlin
Bundestierärztekammer fordert Verbot von Wildtieren im reisenden Zirkus
BTK (Bonn) Die Bundestierärztekammer (BTK) fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Eine artgemäße und verhaltensgerechte Wildtierhaltung ist praktisch nicht möglich, da reisende Zirkusse häufig ihren Standort wechseln und Gastspiele mitten in der Stadt durchführen. „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert“ betont Prof. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
Mehr amtliche Tierärzte für den Tierschutz
Überwachung des Tierschutzes auf Schlachthöfen mangelhaft
Die Bundestierärztekammer (BTK) hat ihre Forderung nach mehr Tierschutz beim Schlachten auf der heutigen Sitzung des Ausschusses für Tierschutz erneuert. Moderner Tierschutz erfordere zur Überwachung der Vorgaben ausreichend amtliche Tierärzte. Seit Jahren ist die Anzahl amtlicher Tierärzte nicht in ausreichendem Maße an die Betriebsentwicklung der Schlachthöfe angepasst worden. Die tierschutzrelevanten Aufgaben der Tierärzte in den großen Schlachthöfen werden immer vielfältiger. Die veränderte Arbeitsweise vieler Schlachtbetriebe gefährdet den Tierschutz. Rinder und Schweine werden im Akkord geschlachtet. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit haben viele Schlachthöfe die Bandlaufgeschwindigkeit erhöht, bei Schweinen auf bis zu 1500 Tiere pro Stunde. Zum Betäuben der Tiere und für Kontrollen bleibt dem Personal dadurch nur ein minimaler Zeitpuffer.
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