FINDEN

 erweiterte Suche

Deutsches TierärzteblattArchiv für LebensmittelhygieneDer praktische TierarztKleintierpraxisBerliner und Münchener Tierärztliche WochenschriftDeutsche Tierärztliche Wochenschrift
HOME BTK Mitglieder Akademie für tierärztliche Fortbildung Berufliches Fachliches Service Pressestelle

Bundestierärztekammer





 Archiv - 2009

Der Frühling kommt - Hunde + Katzen Check-up beim Tierarzt
Hebeler Hunde
Auch für Hunde und Freigänger-Katzen beginnt ab März in Wald und Flur wieder die Saison blutsaugender Zecken: Holen Sie sich kompetenten Rat und Hilfe bei Ihrem Tierarzt / Ihrer Tierärztin. Welche Abwehrmittel gegen Zecken sind gut für mein Tier und wie entferne ich eine Zecke richtig? Abwehr und Entfernen sind die beste Vorsorge vor einer Krankheitsübertragung durch Zecken. Ist eine Impfung gegen Borreliose beim Ihrem Hund sinnvoll, oder leben Sie im Risikogebiet für FSME oder Babesiose? Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt hat aktuelle Information und berät sie gerne.

Der Winter ist gut überstanden, es drängt uns nach draußen - wir genießen zunehmend ausgedehnte Spaziergänge in der Natur. Aber Vorsicht: auch Zecken beginnen ihre Aktivitäten zu vermehren, suchen Opfer für ihre erste Blutmahlzeit. Doch manche Zecke kommt nicht alleine. Zecken können Überträger von Krankheiten sein, wie z.B. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Lyme-Borreliose und der Babesiose des Hundes.

Ihr Hund ist schon beim ersten Stich und Saugakt der Zecke infektionsgefährdet!

Jeder Tierhalter sollte seinen Hund nach einem Spaziergang auf Zecken absuchen, und sich selbst gleich mit. Die Zecke mit Hilfe einer Pinzette oder Zeckenzange zwischen Haut und Zeckenkopf fest greifen und vorsichtig, aber zielstrebig, möglichst gerade heraus ziehen. Es sollte kein Zeckenteil - z.B. der Kopf - in der Haut verbleiben, da sich dort eine Entzündung oder ein kleiner „Knoten“ bilden kann.

Wichtig ist, dass die Zecke so tief an der Haut wie möglich gefasst und dann heraus gezogen wird, ohne die Zecke zu quetschen.

Die Zecke soll nicht in Panik geraten, da sie sonst ihren Mageninhalt oder Speichel in die Wunde entleeren und dadurch einen potentiellen Krankheitserreger übertragen kann. Ganz wichtig ist dabei: KEIN Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke träufeln, denn das verursacht Panik bei der Zecke. Lassen Sie sich die Vorgehensweise von Ihrer Tierärztin / Ihrem Tierarzt zeigen. Wenn die Zeckenbissstelle auffällig erscheint, z.B. eine Rötung oder Schwellung erkennen lässt, stellen Sie das Tier Ihrer Tierärztin / Ihrem Tierarzt vor.

Tierhalter sollten Ihren Tierarzt um Rat über Abwehrstoffe gegen Zecken fragen. In den letzten Jahren wurden neue Wirkstoffe entwickelt zum Auftragen, für Sprays und Halsbänder. Doch Achtung: Nicht nach dem Motto „viel Hilft viel“ oder „das geht beim Hund, da kann ich es auch bei der Katze einsetzen“. Nicht jedes Mittel hilft gegen jede Zecke, und manche Hundemittel sind tödlich für Katzen. Ihre Tierärztin und Ihr Tierarzt weiß auch, ob Sie in einem der FSME oder Babesiose-Risikogebieten in Deutschland leben, und deshalb besondere Maßnahmen ergreifen sollten, oder ob für Ihren Hund eine Borrellien-Impfung zu empfehlen ist.

Für Rückfragen oder die Vermittlung eines Ansprechpartners stehen wir gerne zur Verfügung.

Dr. Sabine Merz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0228 - 725 46 70 oder email: merz@btk-bonn.de

Pressemitteilung 02/2009 vom 24. März 2009
Die Pressemitteilung steht für Sie zum Download bereit unter www.bundestieraerztekammer.de (Rubrik: BTK >>> Pressestelle).
PDF Ausgabe    WORD Ausgabe   
Abstand