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Tiere im Sommer - Hitzetipps
Die heiße Jahreszeit ist angebrochen – Juli bis Ende August. Was für uns Freibadsaison und Eis-Schlecken erwarten lässt, kann für unsere Haustiere Stress, Leiden Hitzschlag und Lebensgefahr bedeuten. Damit auch für ihr Tier der Sommer erträglich wird, hier einige Ratschläge für Tierhalter.
Die Bundestierärztekammer empfiehlt:
Tierärzte entsetzt: Politik für Tierqualen
Am 18.12. hat der Bundesrat beschlossen, die im Jahre 2008 und 2009 erfolgreich durchgeführten Pflichtimpfungen gegen die Blauzungenkrankheit in Deutschland nicht fortzuführen. Und das gegen jeden wissenschaftlichen Sachverstand und gegen die mehrheitliche Empfehlung der Landwirte, sowie der einhelligen Position der Tierärzte und des bundeseigenen Institutes für Tiergesundheit FLI!
Der Bundesrat nimmt vielfaches Tierleid in Kauf. Die Entscheidung gegen die Unterstützung der Landwirte bei der Bekämpfung der Blauzungenkrankheit ist empörend! Andere Branchen werden in der allgemeinen Wirtschaftskrise mit Steuergeldern gefördert. Tierschutz, Tiergesundheit und die Landwirtschaft will die öffentliche Hand aber nicht unterstützen?
„Menschen, Tiere und Doktoren“ gewinnt Medienpreis 2009!
Bundestierärztekammer verleiht Medienpreis:
Die Bundestierärztekammer hat nach 2004 zum dritten Mal einen Medienpreis, dotiert mit
insgesamt 2.000 Euro, für journalistisch hochwertige Beiträge vergeben, die geeignet sind,
das Verständnis der Öffentlichkeit für tierärztliche Leistungen, besonders für die Rolle des
Tierarztes im Verbraucherschutz, zu fördern. Der eingereichte Gewinnerbeitrag erfüllt diese
Kriterien am besten.
Die Firma FANDANGO und der Sender VOX werden für ihre Folge 637 der Serie „Menschen,
Tiere & Doktoren“, Erstausstrahlung bei VOX am 30. April 2009, ausgezeichnet.
Einen Ausschnitt können Sie hier aufrufen.
Impfen ist Tierschutz: Blauzungen-Impfung fortführen
Resolution der Bundestierärztekammer vom 21. Oktober 2009 in Saarbrücken.
RESOLUTION
Pflichtimpfung gegen die Blauzungenkrankheit fortführen
Die Bundestierärztekammer fordert Bund und Länder auf, die flächendeckende Pflichtimpfung gegen die Blauzungenkrankheit Serotyp 8 bei Rindern, Schafen und Ziegen im Jahre 2010 fortzuführen.
Wird zu wenig geimpft, besteht die Gefahr eines Wiederausbruchs der Blauzungenkrankheit! Nur durch eine flächendeckende Impfung können Tierleid und wirtschaftliche Schäden in der Landwirtschaft gemindert werden, wie das Beispiel der Blauzungenerkrankung bei Rindern in Nordrhein-Westfahlen zeigt.
5 Jahre EU-Heimtierausweis - Reisen unter Impfschutz
Welt-Tollwut-Tag am 28. September 2009
Zentraler Bestandteil des EU-Heimtierausweises ist die vom Tierarzt durchgeführte Impfung gegen Tollwut und ihrer Bestätigung in diesem amtlichen Dokument. Eine Vereinheitlichung der Reisevorschriften in der EU und eine gewisse Erleichterung bei der Einreise in tollwutfreie Länder waren Gründe für die Einführung dieses Ausweises. Am 1. Oktober 2009 wird der EU-Heimtierausweis 5 Jahre alt.
Die Kuh macht's - aber nur zum fairen Preis!
Bundestierärztekammer erneuert Aufruf
Kuh-Gesundheit zum Nulltarif? Milch zum Dumping-Preis? Auf dem Welt-Milchproduktions-Gipfel und bei der Animals’ Angels Kampagne am 22. September in Berlin geht es um Kühe und Milchproduktion. Auf dem 25. Deutschen Tierärztetag in Saarbrücken vom 22. bis 23. Oktober befasst sich die deutsche Tierärzteschaft in einem eigenen Arbeitskreis mit dem Thema „Die Milchkuh: Leistung versus Gesundheit“.
Gefahr durch Zunahme der Rindertuberkulose in Deutschland
Tierärzte für aktiven Verbraucherschutz:
Rindertuberkulose ist auf den Menschen übertragbar. Die Untersuchung der Rinderbestände ist unverzichtbar! Die Deutsche Tierärzteschaft fordert:
Nur mittels flächendeckender Tuberkulinisierung (Hauttest) kann verhindert werden, dass
- die in den vergangenen 80 Jahren mit viel Mühe und finanziellem Aufwand bekämpfte Rindertuberkulose in Deutschland wieder heimisch wird und
- Handelssanktionen gegen deutsche Milch- und Fleischprodukte verhängt werden könnten.
Bundestierärztekammer bietet unabhängigen Sachverstand für Aufklärung im "Pferde-Doping" an
Mit Nachdruck verurteilt die Bundestierärztekammer tierärztliche Maßnahmen, die in der Absicht vorgenommen wurden, Beihilfe zu unerlaubten medikamentösen Manipulationen von Sportpferden zu leisten. Aus der Sicht der Bundestierärztekammer ist ausschließlich der Einsatz von Medikamenten ethisch akzeptabel und mit der Berufsordnung der Tierärzte vereinbar, der der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Pferde dient.
Begriff "Schweinegrippe" irreführend: Influenza bei Menschen in Mexiko und USA
Bei der Influenza-Erkrankung von Menschen in Mexiko und USA handelt es sich nach aktuellen Erkenntnissen um eine Erkrankung mit einem neuen menschlichen Influenzavirus Typ A Subtyp H1N1. Die World Health Organisation WHO und das Friedrich-Loeffler-Institut gaben bekannt, dass ein neues Virus aufgetreten ist, in dem Teile der Erbinformationen von Influenzaviren des Typs A Subtyp H1N1 vom Mensch, Schwein und Geflügel enthalten sind. Das bedeutet, dass in der Vergangenheit dieses Influenzavirus mit einem Menschen, einem Schwein und einem Vogel in Berührung gekommen ist, zu welchem Zeitpunkt ist allerdings offen. Das Virus kann sich dann so verändert haben, dass eine Infektion von Mensch zu Mensch möglich wurde.
Bei Schweinen ist dieser neue Virustyp bis heute noch nicht nachgewiesen worden.
Es gibt keine Gefahr einer Influenzavirus-Infektion des Menschen durch den Verzehr von Schweinefleisch.
Pressemitteilung 05/2009 vom 27. April 2009
Grzimek: Tierarzt und Pionier der Tierseuchenbekämpfung
Der Tierarzt und Visionär Bernhard Grzimek (24. April 1909 bis 13. März 1987) war schon in seiner Jugend ein Pionier der Tierhaltung, Tierhygiene und Tierbeobachtung, lernte früh das Handwerk der Inszenierung von Personen und Themen in der Öffentlichkeit und entwickelte sein Organisations- und Improvisationstalent immer im Sinne (s)einer „guten Sache“.
Er revolutionierte die Hühnerhaltung und Eierwirtschaft in Deutschland. Er führte neue Methoden ein, um die Verbreitung der Tuberkulose über die Milch zu bekämpfen. Und nicht zuletzt setzte er international Maßstäbe für die Tierhaltung in Zoologischen Gärten. Dabei war er stets bestrebt, seine eigenen Ansichten und Vorgaben zu aktualisieren und an neue Erkenntnisse anzupassen, bis hin zur völligen Kehrtwendung, wenn er seine Kenntnisse als überholt ansah.
Medienpreis 2009 der Bundestierärztekammer: Ausschreibung
Der Frühling kommt - Hunde + Katzen Check-up beim Tierarzt
Gib Zecken keine Chance!
Auch für Hunde und Freigänger-Katzen beginnt ab März in Wald und Flur wieder die Saison blutsaugender Zecken: Holen Sie sich kompetenten Rat und Hilfe bei Ihrem Tierarzt / Ihrer Tierärztin. Welche Abwehrmittel gegen Zecken sind gut für mein Tier und wie entferne ich eine Zecke richtig? Abwehr und Entfernen sind die beste Vorsorge vor einer Krankheitsübertragung durch Zecken. Ist eine Impfung gegen Borreliose beim Ihrem Hund sinnvoll, oder leben Sie im Risikogebiet für FSME oder Babesiose? Ihre Tierärztin / Ihr Tierarzt hat aktuelle Information und berät sie gerne.
Krank durch neugekaufte Heimtierratten
Derzeit besteht für Halter von Ratten in Deutschland die Gefahr, sich mit dem Kuhpockenvirus durch neugekaufte Heimtierratten zu infizieren. Besonders gefährdet sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene - als die größte Haltergruppe und nicht gegen Pocken geimpft, sowie immungeschwächte Menschen (HIV-Träger, Patienten nach Transplantation und z.B. während einer Kortisontherapie). Die Heimtierratten zeigen unscheinbare bis deutliche Hautveränderungen. Besonders an den Vordergliedmaßen sind krustige Auflagen oder kleine rote Herde erkennbar, die aber leicht übersehen werden können. Bei deutlich erkrankten Heimtierratten treten Atemwegsgeräusche, Nasenausfluss und Bindehautentzündung auf. Die Krankheit ist bei Nagetieren meldepflichtig. Tierärztinnen und Tierärzte wenden sich bitte an ihr zuständiges Veterinäramt oder an ihr Staatliches Untersuchungsamt. Proben können vor dort ans Konsiliarlabor im Robert Koch-Institut gesendet werden. |
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