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 Archiv - 2007

Schokolade: Tödliche Gefahr für Hund und Katze

Gerade in der Weihnachtszeit gestattet man sich gern die eine oder andere Leckerei. Und auch dem Haustier möchte man etwas Besonderes gönnen. Doch so flehentlich die Blicke der Vierbeiner auch sein mögen: Schokolade ist tabu! Denn während die Nascherei beim Menschen nur zu unerwünschten Pölsterchen führt, kann sie für Hunde und Katzen tödlich enden.

Der Kakao in der Schokolade enthält Theobromin, einen Stoff, der für Hunde und Katzen – abhängig von ihrem Gewicht und der aufgenommenen Menge – giftig ist. Im Unterschied zum Menschen können die Vierbeiner wegen eines anderen Stoffwechsels Theobromin nur langsam abbauen. Für einen Yorkshire-Terrier wird so bereits der Verzehr einiger Riegel dunkler, stark kakaohaltiger Schokolade zur Gefahr. Aber auch die mehrmalige Aufnahme geringerer Mengen kakao- oder schokoladehaltiger Produkte kann mit einer Vergiftung enden.

Schokolade muss deshalb immer unerreichbar für die Haustiere aufbewahrt werden. Doch manchmal gelingt es dem ein oder anderen trickreichen Tier unbemerkt an die Nascherei zu gelangen. Der Verzehr einer einzelnen Praline wird dabei weder Hund noch Katze umbringen. Aber bei größeren Mengen sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden, da eine akute Vergiftung droht. Erste Anzeichen dafür sind Übelkeit, Erbrechen, Nervosität und Zittern.

PRESSEINFORMATION
Bundestierärztekammer
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen
Tierärztekammern e.V., Oxfordstr. 10, 53111 Bonn,
Tel. (02 28) 7 25 46-0/-70, Fax 7 25 46 66
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Inge Brinkmann
PM 16/07, 19. Dezember 2007

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