Tierärzte fordern erneut:
Keine Subventionen für tausendfaches Tierleid
Keine Subventionen für tausendfaches Tierleid
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Tierärzte fordern erneut:
Keine Subventionen für tausendfaches Tierleid
Tierärzte fordern anlässlich der Fleischskandale:
Mehr Personal, mehr Informationsaustausch
Bessere Ausstattung mit qualifiziertem tierärztlichem Personal, besserer Informationsaustausch zwischen Behörden, bessere bundesweite Koordination und Informantenschutz für Mitarbeiter in der Lebensmittelbranche – diese Forderungen stellt die Bundestierärztekammer angesichts der Welle von Fleischskandalen in diesem Jahr.
Ein Jahr EU-Heimtierausweis:
Probleme vor allem bei Ein- und Rückreise aus Drittländern
Am 1. Oktober ist der erste Jahrestag der EU-einheitlichen Regeln für Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen. Gut 2,2 Millionen Exemplare des neuen blauen EU-Passformulars sind bisher von den Herstellern an Tierarztpraxen verkauft worden.
Die größten Probleme treten vor allem noch bei der Einreise aus Drittländern auf. Die Bundestierärztekammer warnt deshalb davor, Strandhunde oder Hotelkatzen spontan mit nach Deutschland zu nehmen:
Rückstände und Verunreinigungen in Lebensmitteln: Eine Gefahr für Verbraucher
Wissenschaftliche Fortbildungs-Veranstaltung über Lebensmittelsicherheit
Die Sicherheit von Lebensmitteln hat bei Verbrauchern einen sehr hohen Stellenwert. Für den
Konsumenten ist aber schwer einschätzbar, welche gesundheitlichen Risiken von Rückständen und
Verunreinigungen (Kontaminanten) in Lebensmitteln ausgehen, und welche in ihrer möglichen
Gefahr überschätzt werden. „Wir wollen in unserer Veranstaltung die Spreu vom Weizen trennen“,
betont Prof. Dr. Heinz Nau aus dem Institut für Lebensmitteltoxikologie der TiHo: die stofflichen
Risiken wie Dioxine, Mykotoxine (Schimmelpilzgifte), Acrylamid und Prionen sollen während der
Veranstaltung am 5. und 6. September 2005 in der TiHo besonders herausgestellt werden.
Präsident Dr. Ernst Breitling zum 65. Geburtstag
Am 3. September 2005 feiert Dr. Ernst Breitling, Gärtringen, seinen 65. Geburtstag.
Ernst Breitling ist seit 2004 Präsident der Bundestierärztekammer und vertritt damit bundesweit den tierärztlichen Berufsstand. Die Ziele, die ihm besonders wichtig sind, dienen gleichermaßen der Tierärzteschaft wie auch Tierhaltern und Verbrauchern. Beispiele dafür sind die Qualitätssicherung („Gute Veterinärmedizinische Praxis“) oder – im Sinne stufenübergreifender Lebensmittelsicherheit – die moderne Bestandsbetreuung bei Nutztieren.
Gute Schule für die Welpen - Tierärzte empfehlen Vorsorgemaßnahmen an „beiden Enden der Leine“
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, heißt es für den Menschen – und gilt auch für den Hund. Schon der Welpe muss richtig mit seiner Umwelt vertraut gemacht und erzogen werden, damit er als Erwachsener nicht zum Problemhund und eventuell gefährlich wird. Weil Welpenschulen eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung sind, hat die Bundestierärztekammer jetzt Standards für sie beschlossen.
Erfolgskontrolle statt „Frikadellenabitur“
Wer ein Gastgewerbe betreiben will, sollte für die notwendige Erlaubnis nicht nur belegen müssen, dass er über die Grundzüge lebensmittelrechtlicher Kenntnisse unterrichtet worden ist. Vielmehr sollte er auch bei einer Erfolgskontrolle nachweisen müssen, dass er mit ihnen vertraut ist. Zu dieser Änderung des Gaststättengesetzes hat Dr. Ernst Breitling, Präsident der Bundestierärztekammer, heute das Bundesverbraucher- und das Bundeswirtschaftsministerium aufgefordert. Der Tierärzteverband erwartet daraus Vorteile für die Qualität des Gastgewerbes und für die Effizienz bei der Erlaubniserteilung.
PM 4/05 (20. April 2005)
Hundekot und Rinderabort: Indizien entlasten den "Stadthund"
Für Rinderaborte durch den Erreger Neospora caninum ist der „normale Stadt- und Familienhund“ in der Regel nicht verantwortlich zu machen. Hundekot auf landwirtschaftlichen Flächen ist zwar generell unhygienisch und deshalb zu vermeiden. Allerdings ist der Kot des eigenen Hofhundes als Infektionsquelle für Rinder erheblich riskanter, als die Hinterlassenschaften eines spazieren geführten Stadthundes. Darauf weisen die Bundestierärztekammer und das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse hin.
PM 3/05 (29. März 2005)
Minipigs: Keine Kuscheltiere für die Couch
Schwein ist Schwein, so auch die Miniatur-Ausgabe. Wer Minipigs als Haustier halten will, muss deshalb dieselben gesetzlichen Vorgaben beachten, wie ein Landwirt. Die Haltung eines einzelnen Tieres in der Wohnung ist außerdem nicht artgerecht. Darauf weist die Bundestierärztekammer anlässlich von Medienberichten über „süße Minischweine“ hin. Sie warnt, dass spontane Begeisterung am „Kuscheltier“ keinesfalls ausreicht, um die hohen Ansprüche zu erfüllen, die ein Leben mit Schwein stellt.
PM 2/05 (11. Februar 2005)
Tierärzte fordern:
PISA-Verhältnisse in der Ausbildung stoppen |
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