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Bundestierärztekammer





 Archiv - 2003

Hochwasserhilfe erfolgreich abgeschlossen

Die Jahrhundertflut im August 2002 hat bei Tierärztinnen und Tierärzten Schäden in Höhe von fast 2 Millionen Euro verursacht.
Solidarische Spenden der Mediziner unterstützten die Betroffenen mit gut 260.000 Euro beim Wiederaufbau ihrer Existenz.
Das gemeinsame Spendenkonto von Ärzten und Tierärzten wird nach erfolgreichem Abschluss der Hilfsaktion im Februar geschlossen.

Das Hochwasser schädigte vor allem Tierärzte in Sachsen (18 Meldungen) und Sachsen-Anhalt (12 Meldungen), jeweils eine weitere Meldung kam aus Brandenburg und Bayern. Mit über 100.000 Euro Schaden an der Praxis bzw. 220.000 Euro an privatem Eigentum waren zwei Tierärzte in Elbnähe östlich von Dresden am stärksten betroffen.

Die Bundestierärztekammer hatte sofort im August 2002 ein Spendenkonto für die Hochwasseropfer eingerichtet und sich einem Solidarausschuss von Kammern und Verbänden der Ärzte und Tierärzte angeschlossen.
Die beteiligten Organisationen führten sämtliche Spenden auf einem Sonderkonto bei der Hartmannbund-Stiftung „Ärzte helfen Ärzten“ zusammen – bis Ende 2002 insgesamt 3,25 Millionen Euro.
Die größte Einzelspende in Höhe von 1,25 Millionen Euro zahlte die Deutsche Apotheker- und Ärztebank ein.

Der Solidarausschuss sorgte dafür, die Mittel nach einheitlichen, bedarfsorientierten Kriterien gerecht zu verteilen. Anfang September erhielten 420 Geschädigte eine erste Soforthilfe von 1.170 bis 4.680 Euro je nach Schadenshöhe, insgesamt gut 1,1 Millionen Euro. Anfang Dezember beschloss der Ausschuss, die weiteren 1,9 Millionen Euro Spenden an 139 besonders schwer geschädigte Ärzte und Tierärzte auszuzahlen und dabei jeweils 17,5 Prozent der Nettoschäden zu erstatten.
Das Sonderkonto wird Ende Februar geschlossen, Restgelder sollen den besonders schwer geschädigten zu Gute kommen.

Die Bundestierärztekammer dankt im Namen der Betroffenen allen Spendern für ihre solidarische Unterstützung!


PRESSEINFORMATION
Bundestierärztekammer e.V., Oxfordstr. 10, 53111 Bonn
Tel. (02 28) 72 54 60, Fax 7 25 46 66
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Margund Mrozek
Nummer 1/03, 6. Februar 2003

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