Tierärzte raten:
Festtagstipps für Tierhalter
Festtagstipps für Tierhalter
Für Tiere sind Weihnachten und Silvester gefährliche Feiertage.
Das gilt nicht nur für Gans oder Karpfen, die zum Festtagsmenu gehören, sondern auch für Hund und Katze, Hamster und Kaninchen.
Damit die Festtagsfreude nicht in der Notaufnahme beim Tierarzt endet, rät die Bundestierärztekammer:
Hunde fressen Christbaumschmuck aus Schokolode – auch mitsamt Stanniolpapier und Drahtaufhänger, was ebenso wie verschluckte Nüsse eine aufwändige Fremdkörperoperation notwendig machen oder sogar tödlich enden kann.
Auch Kaninchen, Meerschweinchen oder Wellensittich fressen gerne Weihnachtsgebäck und Süßigkeiten, eventuell auch mit Verpackung. Auch ihnen drohen Verdauungsprobleme oder schwere Erkrankungen durch Fremdkörper.
Wichtig ist, die Knochenreste außer Reichweite des Hundes zu entsorgen – der Duft von Gänseknochen ist so verlockend, dass schon mancher Hund den Mülleimer geplündert hat.
Der Tierarzt kann „nervenschwachen“ Hunden ein Beruhigungsmittel verabreichen; der Halter sollte rechtzeitig vor Silvester seinen Tierarzt danach fragen.
Für mutige Hunde kann der Jahreswechsel besonders gefährlich werden: Sie versuchen gerne, geworfene Kracher zu apportieren.
Falls Sie Nachfragen haben: Sie erreichen uns noch am 19. und 20. Dezember. Ab dem 23. Dezember ist die BTK-Geschäftsstelle bis zum neuen Jahr geschlossen.
PRESSEINFORMATION
Bundestierärztekammer e.V., Oxfordstr. 10, 53111 Bonn
Tel. (02 28) 72 54 60, Fax 7 25 46 66
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Margund Mrozek
Nummer 11/02, 19. Dezember 2002


